Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2
10785 Berlin
Säle: 2; Platzkapazität: 76 und 234
Leinwandgröße: 10 qm und 32 qm
Beide Säle verfügen über Rollstuhlstellplätze.
U- und S-Bahn Potsdamer Platz
Das Arsenal ist das Stammhaus des "Arsenal - Institut für Film und Videokunst e.V." (bis 2008 „Freunde der Deutschen Kinemathek“) und während der Berlinale die Hauptspielstätte für das Forum. Das „ursprüngliche“ Arsenal in der Welserstraße in Schöneberg gilt als die Geburtsstätte dieser Sektion. Das Arsenal war schon immer eines der spannendsten Kinos Berlins und ist auch während der Berlinale der Ort für aufwühlende Entdeckungen und heiße Debatten. Im Jahr 1999 bezog das Arsenal gemeinsam mit den "Freunden der Deutschen Kinemathek", dem "Deutschen Filmmuseum" und der "Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin“ (dffb) das „Filmhaus“ am Potsdamer Platz, wo nun zwei bequem bestuhlte und technisch optimal ausgerüstete Vorführsäle zur Verfügung stehen.
Babylon
Rosa-Luxemburg-Str.30
10178 Berlin
Säle:3; Platzkapazität: 40, 68 und 500
Leinwandgröße: 10qm, 12qm und 13m x 7m
Saal 1 und 2 sind rollstuhlzugänglich
U-Bahn: Rosa-Luxemburg-Platz, S-Bahn & Tram: Alexanderplatz
Das Babylon wurde 1929 vom noch heute renommierten Architekten Hans Poelzig als Kino mit integrierter Theaterbühne erbaut. Bei der denkmalgerechten Renovierung im Jahr 2001 wurde auch die originale Philips Orgel wiederhergestellt. Neben dem regulären Kinobetrieb mit vielen verschiedenen Festivals und jährlich über 1000 unterschiedlichen Filmen im Programm finden im Babylon auch Konzerte, Lesungen, Theater und Workshops statt. Nachdem das Babylon in früheren Jahren bereits mehrmals Spielstätte der Berlinale war, ist es seit 2008 das Premierenkino der Sektion Generation 14plus.
Berlinale Palast
Am Marlene-Dietrich-Platz 1
10785 Berlin
Säle: 1; Platzkapazität: 1600
Leinwandgröße: 17,6 m x 8,0 m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich
U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248
Der Berlinale Palast am Potsdamer Platz ist eigentlich ein Musical Theater. Alljährlich verwandelt er sich für zwei Wochen in die prestigereichste Spielstätte der Berlinale. Hier haben alle Filme des Wettbewerbs ihre feierliche Premiere, eine dichte Menge aus Journalisten, Fans und Autogrammjägern erwartet die Ankunft der Stars und ihren Auftritt auf dem roten Teppich. Auch die Eröffnungsfeier und die Vergabe der offiziellen Preise finden im Berlinale Palast statt. Wenn im Vorführraum der letzte das Licht ausmacht, geht im Keller des Berlinale Palastes erst richtig die Post ab, denn hier befindet sich auch das "Adagio", eine oppulent ausgestattete Diskothek, wo bis in den frühen Morgen Berlinale-Partys gefeiert werden
CinemaxX am Potsdamer Platz
Potsdamer Str 5 / Eingang Voxstraße
10785 Berlin
Säle:19; Platzkapazität: 48 bis 603
Leinwandbreite: 6,50 m bis 22 m
Rollstuhlstellplätze in allen Sälen
U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248
Das Cinemaxx am Potsdamer Platz ist seit dem Jahr 2000 die Hauptspielstätte der Berlinale. In den 19 Sälen des Hauses werden von früh bis spät in die Nacht Filme aller Sektionen gezeigt. Das Cinemaxx ist im Zuge der Neubebauung des Potsdamer Platzes entstanden und wurde 1998 eröffnet. Es bietet alle Vorzüge eines großzügig gestalteten Multiplexes. Neben mehreren Snack-Bars beherbergt das Haus auch die Maxx-Bar, von der aus Knut Elstermann seine allabendliche Berlinale-Talkshow auf Radio Eins moderiert.
CineStar im Sony-Center
Potsdamer Straße 4
10785 Berlin
Säle: 8; Platzkapazität: 142 bis 419
Leinwandgröße:: 52 qm bis 131 qm
Rollstuhlstellplätze: in allen Sälen
U-/S-Bahn Potsdamer Platz
Bus 148, 200, 248
Das Cinestar im Sony-Center am Potsdamer Platz verfügt über 8 Säle, in denen Filme des Panoramas, des Forums, der Retrospektive, der Hommage und des Sonderprogramms gezeigt werden. Nach dem gegenüber liegenden Cinemaxx ist das Cinestar die zweitwichtigste Spielstätte der Berlinale. Durch die räumliche Nähe der Kinosäle entsteht im Cinestar eine geschäftige Festivalatmosphäre, die viele als besonders reizvoll empfinden. Das Cinestar verfügt über eine voll ausgestattete Bar, die übrigens auch vom benachbarten Foyer des Arsenal aus zugänglich ist.
Colosseum
Schönhauser Allee 123
10437 Berlin
Säle: 10 (Berlinale: 1); Sitzplätze: 525
Leinwandgröße: 6,5 x 15,2 m
Das Kino ist rollstuhlzugänglich.
U-/S-Bahn Schönhauser Allee, Tram M1
Mitte der Zwanziger Jahre wurden die Architekten Max Bischoff und Fritz Wilms damit beauftragt, die alte Wagenhalle der „Großen Berliner Pferdeeisenbahn AG“ an der Schönhauser Allee in ein Kino zu verwandeln. Das Colosseum eröffnete am 12. September 1924 und war der erste Filmpalast im Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg im Nordosten Berlins. Der lange, schmale Kinosaal bot damals 1200 Zuschauern Platz und wurde fünf Jahre später beim Umbau zum Tonfilm-Kino sogar auf 1365 Sitzplätze erweitert. 1957 wurde das Haus grundlegend umgebaut, um fortan als DEFA-Premierenkino zu fungieren. In seiner heutigen Form als Multiplex wird das Colosseum nach erneuten umfangreichen Umbauarbeiten seit 1997 betrieben. Die Berlinale bespielte das Haus 2005 zum ersten Mal. Im großen Saal werden Filme der Sektionen Panorama, Perspektive Deutsches Kino und Forum gezeigt, die hier auf ein besonders gemischtes und begeisterungsfähiges Publikum treffen.
CineStar Cubix
Alexanderplatz
Rathausstraße 1
10778 Berlin
Säle: 9 (Berlinale: 3)
Platzkapazität: 322 bis 723
Leinwandgröße: 128 und 232 qm
Alle Säle haben Rollstuhlplätze
U-/S-Bahn Alexanderplatz
Seit 2007 befindet sich das CineStar Cubix am Alexanderplatz in der Riege der Berlinale-Kinos. Das Festival bespielt drei Säle des Multiplexes mit Filmen der Sektionen Panorama, Forum, Generation und Berlinale Special. Das "Cubix" verbindet originelle Architektur mit Komfort, anspruchsvollem Ambiente und innovativer Bild- und Soundtechnik. Das im November 2000 eröffnete Multiplex wurde im Frühjahr 2003 von der CineStar Gruppe übernommen und gehört zu den Schmuckstücken des größten deutschen Kinobetreibers. Über offene Rolltreppen gelangt man zu den Sälen. Aus den weiträumigen Foyerebenen hat man einen spektakulären Blick auf Dom, Alexanderplatz und Fernsehturm. Das Kino liegt verkehrsgünstig direkt am Bahnhof Alexanderplatz und ist per S- und U-Bahn, per Tram und Bus sehr gut zu erreichen. Autofahrer parken günstig im Parkhaus in den Rathaus-Passagen.
Delphi Filmpalast
Kantstraße 12a
10623 Berlin
Säle: 1; Platzkapazität: 784 Plätze
Leinwandgröße: 100 qm
Der Kinosaal ist nicht rollstuhlzugänglich.
U-/S-Bahn Zoologischer Garten
Der Delphi-Filmpalast am Zoo – kurz: das Delphi - wird seit den Anfangsjahren von der Berlinale bespielt und ist seit 1981 neben dem Arsenal die Hauptspielstätte für das Forum-Programm. Der Bau entstand unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg auf den Trümmern eines ehemaligen Tanzpalastes. Schon 1949 eröffnete der Kinobetreiber Walter Jonigkeit den Delphi-Filmpalast als das damals größte und eleganteste Premierenkino der Stadt. Technisch auf dem neuesten Stand vermittelt das Interieur des Delphi auch heute noch den Charme und Glanz eines großen, alten Lichtspieltheaters.
Filmpalast Berlin
Kurfürstendamm 225
10719 Berlin
Säle: 1; Platzkapazität: 463
Leinwandbreite: 13,20 m x 5,80 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich, nicht jedoch die Toiletten.
U-Bahn Kurfürstendamm
S-Bahn Zoologischer Garten
Als die Berlinale noch ihren Hauptsitz in der Budapester Straße in der West-City hatte, gehörte der Filmpalast am Kurfürstendamm zu den vornehmsten und wichtigsten Spielstätten des Festivals. Von seinem eleganten Charme hat das Kino nichts eingebüßt, noch immer ist es mit seinem Art Deco Interieur eines der schönsten Filmtheater Berlins. Während der Berlinale ist es die Spielstätte für das Berlinale Special.
Filmtheater am Friedrichshain
Bötzowstraße 1-5
10407 Berlin
Säle: 5 (Berlinale 1)
Platzkapazität: 325
Leinwandgröße: 11 m x 4,70 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich
Tram 2,3,4,5,6,8 Bus 140, 200, 348
Das Filmtheater am Friedrichshain ist mit 5 Sälen das größte Programmkino Berlins. Der große Saal dient während der Berlinale als Spielstätte für Generation Kplus-Vorführungen. Das Gebäude besteht bereits seit Mitte der Zwanziger Jahre und wurde in seiner wechselhaften Geschichte auch meistens als Kino betrieben. 1991 stand es zum Verkauf durch die Treuhand. Nur durch das Engagement der Anwohner konnte verhindert werden, dass das Kino einem Büro- und Wohnkomplex weichen musste. Der Filmemacher Michael Verhoeven kaufte 1995 das Gebäude und sanierte es gemeinsam mit der Betreiberfirma Yorck Kino GmbH. Das heutige Filmtheater am Friedrichshain verbindet reizvoll architektonische Elemente des alten Bauteils mit einem sachlichen, zeitgenössischen Interieur. Das „FaF“ gehört zu den beliebtesten Kino-Adressen der Berliner, nicht zuletzt wegen der großzügigen Beinfreiheit und der bequemen Kuschel-Sessel.
Friedrichstadtpalast
Friedrichstraße 107
10117 Berlin
Säle: 1; Plätze: 1.895 (Berlinale: 1750)
Leinwandgröße: ca. 21 x 9 Meter
5 Rollstuhlfahrerplätze
U6 Oranienburger Tor, S-Bahn Friedrichstraße, Bus 147, Tram M1, 12
Kostenpflichtiger Parkplatz in der Johannisstraße
Mit dem Friedrichstadtpalast als Spielstätte erhält die Berlinale ab 2009 einen riesigen Zuwachs. Mit seinen 1895 Sitzplätzen, von denen 1750 für die Filmvorführungen zur Verfügung stehen, ist er fortan das größte Kino der Internationalen Filmfestspiele. Das Festival zeigt dort Filme der Sektionen Wettbewerb und Berlinale Special. Im normalen Leben ist der Friedrichstadtpalast Europas größter Show-Palast. Die Berliner Institution blickt auf eine über hundertjährige Geschichte zurück und wurde 1984 an der Friedrichstraße 107 neu errichtet – in gigantischen Dimensionen, denn der Friedrichstadtpalast hat die größte Theaterbühne der Welt. Für die beiden Berlinale-Wochen wird aus dem legendären Show-Palast nun jedes Jahr ein Film-Palast. Dafür wird zertifiziertes, hochprofessionelles Kino-Equipment in den Friedrichstadtpalast eingebaut.
Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin
Säle: 1, Sitzplätze: 551
Leinwandgröße: 14 m x 6 m
Der Saal ist rollstuhlzugänglich.
U-Bahn Schillingstraße
S-Bahn Alexanderplatz
Viele Berliner halten das International für das schönste Kino der Stadt. Von 1961 bis 1964 erbaut gehört es heute zu den eindrucksvollsten Gebäuden der „DDR-Moderne“. Ein klassisches Lichtspieltheater mit großzügigem Foyer, beidseitigen Treppenaufgängen, bequemer Bestuhlung, aufwändiger Vertäfelung und einem Paillettenvorhang vor der Leinwand atmet das International noch immer die Atmosphäre jener Zeit, als es das repräsentative Prunkstück einer optimistischen DDR-Kultur war. Während der Berlinale 2009 werden hier Filme der Retrospektive und des Panoramas gezeigt. Einige ausgewählte Panorama-Filme haben im International auch ihre Premiere.
Urania
An der Urania 17
10787 Berlin-Schöneberg
Säle: 2 (Berlinale: 1)
Platzkapazität: 866
Leinwandgröße: 12m x 6m
Alle Ebenen sind rollstuhlzugänglich
U-Bahn Wittenbergplatz
Bus 119, 129, 146, 187, 219
Als Veranstaltungsort gibt es die Urania seit 1888. Für den Film in Deutschland ist sie eine wichtige historische Adresse, denn einst wurden hier die ersten bewegten Bilder gezeigt. Heute ist die Urania nicht nur ein vielseitiges Vortrags- und Kulturzentrum, sondern auch eines der größten Programmkinos in Berlin. Im Humboldt-Saal und im kleineren Kleist-Saal präsentiert die Urania ausgewähltes Repertoirekino, Klassiker, Arthouse, spezielle Filmreihen und zu wechselnden Terminen Filme mit Filmgespräch. Bis zum Umzug der Berlinale 2000 zum Potsdamer Platz war der markante Gebäudekomplex der Hauptspielort des Kinderfilmfestes der Berlinale und beherbergte auch das Programmsegment zum Neuen Deutschen Film. Heute ist die Urania u.a. Nachspielort der Filme des Wettbewerbs. Auf den Beginn der Vorstellungen wird man in der Urania übrigens immer noch mit einem Gongschlag aufmerksam gemacht.
Das Zeughauskino
Unter den Linden 2
10117 Berlin
Säle: 1
Platzkapazität: 160; 4 Rollstuhlplätze
Leinwandgröße: 9,30 m x 3,80 m
S-Bahn Hackescher Markt
U-Bahn Französische Straße
Bus 100, 157, 200 und 348
Das Zeughaus-Kino befindet sich im „Deutschen Historischen Museum“ am Rande der Museumsinsel in Berlins historischer Mitte. Nach der umfassenden Renovierung und teilweisen Neugestaltung des DHM nach den Plänen des chinesischen Architekten I.M. Pei eröffnete das Kino im Jahr 2001 wieder den regelmäßigen Spielbetrieb. Der Kinosaal des Zeughauses steht unter Denkmalschutz und ist seit 2004 eine Spielstätte der Retrospektive. Während der Berlinale 2009 jedoch werden hier stattdessen die Filme der Sonderreihe "Winter adé - Filmische Vorboten der Wende" präsentiert.
Zoo Palast
Hardenbergstraße 29a
10623 Berlin
Säle während der Berlinale: 2
Platzkapazität: 1070 und 438
Leinwandgröße: 144 qm/82 qm
Rollstuhlzugänglich ist nur der große Saal
U-/S-Bahn Zoologischer Garten
Jahrzehntelang war der Zoo-Palast das Herzstück der Berlinale. Nachdem das Festival in den Anfangsjahren auf mehrere Kinos in Berlin (West) verteilt war, entstand 1957 mit dem Zoo-Palast ein richtiges Festivalkino: neun Säle unter einem Dach – damals noch etwas Außergewöhnliches -, eine großzügige Lobby und ein, modernes, stilvolles Interieur. Bis 1999 blieb der Zoo-Palast das Zuhause der Berlinale und das Premierenkino für die Filme des Wettbewerbs. In dem imposanten, über 1000 Zuschauer fassenden großen Saal wurde Filmgeschichte geschrieben. Seit dem Umzug des Festivals an den Potsdamer Platz im Jahr 2000 bespielt die Berlinale den großen Saal und das Atelier-Kino im Zoo-Palast mit Premieren des Panorama und der Sektion Generation, vormals Kinderfilmfest/14plus.