Hinweis

Für die richtige Darstellung der Site benutzen Sie bitte Browserversionen ab 5.0.
Um die Site mit alten Browsern der Versionen 4.x benutzen zu können, muss Javascript deaktiviert sein.

Navigation überspringen / Skipping navigation

HOMEKONTAKTSITEMAPIMPRESSUMSPONSORENENGLISH

Externer LinkEuropean Film Market
Externer LinkBerlinale Talent Campus
Das FestivalProgrammServiceVisualsPresseArchiv
05. – 15. Februar 2009

Home > Das Festival > Festivalsektionen > Panorama

Panorama

Im Programm des Panorama werden neue Filme renommierter Regisseure und Regisseurinnen neben Debütfilmen und spannenden Neu-Entdeckungen präsentiert. Die Filmauswahl versteht sich als ein Ausblick auf die Tendenzen des Arthouse-Kinos und versucht eine Brücke zu schlagen zwischen künstlerischen Visionen und kommerziellen Interessen.
 
Das Panorama nutzt die Chance, einem kritischen und leidenschaftlichen Großstadtpublikum Filme vorzustellen, die in einem rein kommerziellen oder weniger aufgeschlossenen Rahmen unterzugehen drohen. Dass damit auch die Filmeinkäufer mehr Mut fassen, sich an Filme mit kontroversen Inhalten oder ungewohnter Ästhetik heranzutrauen, ist ein beabsichtigter Effekt und zum Markenzeichen der Sektion geworden.

Drei Programmreihen mit unterschiedlichem Profil 

Die stilistische und thematische Bandbreite der Filme im Panorama ist groß. Traditionell ist hier das so genannte Autorenkino stark vertreten: Filme mit einer individuellen Handschrift, die ein breites Publikum erreichen möchten. Das Programm stellt gesellschaftliche Prozesse und unterschiedliche Lebensentwürfe vor und lässt Länder- und Themenschwerpunkte zu.
 
Alle Filme im Panorama laufen entweder als Weltpremieren oder Europapremieren außerhalb ihres Ursprungslandes. Nach den Vorführungen gibt es für das Publikum und die Presse die Gelegenheit, sich mit Regisseuren, Produzenten und Darstellern über die Filme auszutauschen. Diese Tuchfühlung gehört zum speziellen Flair des Panorama.
 
Das Panorama Hauptprogramm präsentiert etwa 18 Spielfilme: eine internationale Auswahl von Produktionen, die das Potenzial haben, ein breites Arthouse-Publikum anzusprechen. So gehörten z.B. Sue von Amos Kollek, Solas von Benito Zambrano, Walk on Water von Eytan Fox’, Crustacés et Coquillages von Olivier Ducastel und Jacques Martineau und Container von Lukas Moodyson zu den Publikumslieblingen der letzten Jahre.
 
Panorama Dokumente bietet einen konzentrierten Blick auf zehn bis fünfzehn der interessantesten Dokumentarfilme aus aller Welt. Soziale Themen und Zeitgeschichtliches setzen hier die Akzente. Neben Hintergrundrecherchen wie Inside Deep Throat und Den Tigerfrauen wachsen Flügel gehörten in den letzten Jahren Musikdokumentationen und Künstlerportraits zum breit differenzierten Programm.
Im Panorama Special werden große unabhängige Produktionen, sowie Filme der US-amerikanischen Major Studios präsentiert. Die Auswahl umfasst etwa 18 Titel. Ob Meilensteine wie Brassed Off, Fucking Amål Owning Mahony, Wolfsburg, oder zuletzt Breakfast on Pluto, Knallhart und Komm näher: das Panorama Special ist oft das Sprungbrett für eine breite Kinoauswertung. Die öffentlichen Premieren dieser Reihe sind Abendvorstellungen im Zoo Palast, dem Klassiker unter den Berlinale-Kinos.
 
Von Anfang an widmete das Panorama dem Kurzfilm große Aufmerksamkeit und engagierte sich durch die Präsentation von jährlich etwa 25 Werken. Auf diesem Terrain werden spannende ästhetische Auseinandersetzungen geführt und neue Talente früh entdeckt. Zur Berlinale 2007 ging das Engagement der Panorama-Kurzfilmarbeit in die neue Sektion "Berlinale Kurzfilm" über, die in Zusammenarbeit mit dem Berlinale Wettbewerb entstand.
 

Auszeichnungen  

Im Rahmen des Panorama werden verschiedene renommierte Auszeichnungen unabhängiger Jurys vergeben. Dazu gehört der „Teddy Award“, der renommierte schwul-lesbische Filmpreis, der seinen Anfang im Panorama nahm aber Filme aus allen Sektionen auszeichnen kann. Außerdem vergeben mehrere unabhängige Juries ihre Preise an Panorama-Filme, darunter die FIPRESCI, Amnesty International und Label Europa Cinema. Besonderen Stellenwert hat der PanoramaPublikumsPreis, an dem über 20 000 Zuschauer teilnehmen.
Manfred Salzgeber, Rose-Marie Couture, Wieland Speck
1986: Manfred Salzgeber (l.) und Wieland Speck (r.)

Historie 

Hervorgegangen ist das Panorama aus der "Info-Schau", dem Ergänzungsprogramm des Wettbewerbs der Siebziger Jahre. 1980 wurde Manfred Salzgeber, eine wichtige Figur in der Berliner Off-Kinolandschaft und Mitinitiator des Internationalen Forums des Jungen Films, damit beauftragt, der Sektion ein inhaltliches Format zu geben. 1982 nahm Salzgeber Wieland Speck an seine Seite und baute ein Programm auf, das gesellschaftliche Konflikte aufgriff und sich dabei nicht scheute, unbequem zu sein. 1986 gab er der Sektion den Namen Panorama.
 
Das Engagement für den schwul-lesbischen Film bewies sich bereits 1985 mit Filmen wie Rob Epstein's und Richard Schmiechen's The Times of Harvey Milk, Greta Schiller's Before Stonewall, Gus Van Sant's Mala Noche oder Pedro Almodovar's The Law of Desire und zeichnet das Panorama bis heute international aus. Auf der Berlinale 2006 feierte der schwullesbische Filmpreis Teddy, der aus dem Panorama hervorgegangen ist und mittlerweile sektionsübergreifend vergeben wird, sein 20. Jubiläum.
 
Seit 1992 wird die Sektion von Wieland Speck geleitet. Er hat die Arbeit seines Vorgängers inhaltlich weitergeführt und setzt sich erfolgreich dafür ein, den anspruchsvollen Independent-Film aus seiner Nischenexistenz heraus ins Rampenlicht des internationalen Marktes zu führen.
 
Eine Auswahl von Filmen, die in den letzten Jahren im Panorama liefen.

Kontakt 

Leiter 

Paz Lazaro

Tel. +49 · 30 · 259 20 · 400
Fax +49 · 30 · 259 20 · 409
 

----
----
---- ---- ----